Starkes Wachstum 2017: Groupe PSA verzeichnet weltweite Verkaufssteigerung um 15,4 Prozent

16.1.2018. Die SUV-Offensive als Teil des strategischen Wachstumsplans „Push to Pass“ führte zu einem enormen Erfolg für die Groupe PSA.

Alle fünf Modelle, die in den letzten 18 Monaten eingeführt wurden, trugen zu einem profitablen Wachstum bei. Insgesamt entfielen 23 Prozent des konsolidierten Umsatzes zum Jahresende auf SUV-Verkäufe.

In 2017 verkaufte die Marke Peugeot weltweit rund 600.000 SUVs und rangiert damit auf Platz zwei in Europa mit einem starken Wachstum von fast 60 Prozent.

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Der Peugeot 3008 wurde in Europa als „Car of the Year 2017“ ausgezeichnet und mit 38 weiteren Preisen gekürt. Die Nachfrage nach diesem Spitzenmodell blieb mit weltweit 259.300 Neuzulassungen ungebrochen. Weiterhin unterstrichen der PEUGEOT 5008 mit 85.900 verkauften Einheiten weltweit sowie der Peugeot 4008 mit 51.500 Einheiten in China ihr großes Potenzial.

Im Herbst 2017 startete Citroën seine SUV-Offensive in China und präsentierte den C5 Aircross während in Europa der C3 Aircross folgte. Rund 22.700 respektive 35.400 Einheiten wurden bisher verkauft und werden 2018 weltweit eingeführt.

Ende Februar 2017 präsentierte DS Automobiles sein erstes SUV, den DS 7 CROSSBACK, und öffnete die Online-Reservierungen für das limitierte Sondermodell „La Première“. Im Oktober startete die Marke ihr exklusives Netzwerk und öffnete zeitgleich die Bestellungen für alle Versionen des Premium-SUV. Die Auslieferungen sind für Februar 2018 geplant.

Im Jahr 2017 haben Opel und Vauxhall den Channel-Mix im Rahmen des Sanierungsplans PACE! rationalisiert. Zudem starteten die Marken eine rekordverdächtige Produktoffensive mit zwei neuen SUVs, dem Crossland X und Grandland X. Die Modelle wurden im Mai und im September eingeführt und verzeichnen bereits einen Absatz von 33.900 und 18.700 Einheiten.

Im Jahr 2017 erreichte die Groupe PSA mit 476.500 verkauften Nutzfahrzeugen ihren bisher höchsten Absatz in diesem Segment. Dies entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent im Vergleich zu 2016. Die Pkw-Versionen eingerechnet (z.B. Peugeot Traveller und Citroën SpaceTourer), verkaufte der Konzern 658.000 Einheiten im Jahr 2017.

Die Marken Peugeot und Citroën stärken damit die Führungsrolle der Groupe PSA in Europa und erreichen einen Marktanteil von 20,2 Prozent bei leichten Nutzfahrzeugen (1,3 Punkte Marktanteilsgewinn). Durch den Erfolg des Peugeot Expert und Citroën Jumpy trägt der Konzern zu mehr als 50 Prozent des europäischen LCV-Marktwachstums bei.

Außerhalb Europas zeigt die LCV-Offensive des Konzerns ebenfalls positive Ergebnisse. In Eurasien stieg der Verkauf bereits um 55 Prozent an – vor Beginn der lokalen Produktion des neuen Peugeot Expert und Citroën Jumpy, geplant für das erste Halbjahr 2018. In Lateinamerika stieg der Umsatz um 13 Prozent. Zudem wird hier ein komplettes Angebot an neuen Produkten und Dienstleistungen folgen.

Der Aufstieg eines europäischen Champions

Die konsolidierten Verkaufsergebnisse in Europa beliefen sich auf 2.378.600 Einheiten und lagen mit rund 450.000 Einheiten über dem Vorjahreswert (plus 23,2 Prozent), davon 376.400 Opel und Vauxhall Einheiten seit dem 1. August 2017.

Der Marktanteil der Groupe PSA erhöhte sich in allen wesentlichen Märkten, mit Ausnahme von Großbritannien. Erstmals seit 2010 hat die Groupe PSA ihren Marktanteil um 0,3 Punkte erhöht (11,1 Prozent) allein durch Peugeot, Citroën und DS Automobiles.

Neben den gestiegenen Verkaufszahlen von SUV und LCV profitierte der Konzern von den erfolgreichen Markteinführungen des Peugeot 308 (166.000 verkaufte Einheiten), Citroën C3 (217.000 verkaufte Einheiten) und Opel Insignia, erhältlich in drei Modellen, dem Sports Tourer, Grand Sport und Country Tourer (insgesamt 40.600 verkaufte Einheiten von August bis Dezember 2017).

Darüber hinaus erreichten der Peugeot 2008 und der Opel Mokka den zweiten und dritten Rang in ihrem Segment. DS Automobiles baute sein Handelsnetz weiter aus und zählt heute 150 Standorte, die die Markteinführung des ersten Modells einer neuen Generation, dem DS 7 CROSSBACK, begleiten.

Naher Osten und Afrika: Profitables Wachstum über den Zielvorgaben

Die konsolidierten Verkäufe in der Region Naher Osten und Afrika betrugen 618.800 Einheiten, davon 26.800 der Marke Opel, was einen Anstieg von 61,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Diese Leistung ist auf die Konzernergebnisse im Iran zurückzuführen (444.600 verkaufte Einheiten im Jahr 2017) sowie höhere Umsätze in der Türkei, in Israel und den französischen Überseedepartements. Der Marktanteil der Groupe PSA in dieser Region stieg seit 2015 kontinuierlich und erreichte 11,6 Prozent. Dieses Ergebnis entspricht den Erwartungen des Plans „Push to Pass“, bis 2021 700.000 Fahrzeuge zu verkaufen.

Die Groupe PSA setzte ihre Produktoffensive in der Region erfolgreich fort. Sie lancierte den neuen Citroën C3 (ausgezeichnet als „Best Urbanite“ in Israel), den neuen Peugeot 3008 (gewählt als „Familienauto des Jahres“ in Südafrika und „Car of the Year“ in Israel), und den Peugeot Pick Up, welcher die Rückkehr der Marke in ein traditionelles Segment bedeutet.

Die soeben gelaunchten Opel Modelle Insignia und Crossland X sowie der Launch des für Frühjahr 2018 angekündigten Opel Grandland X sind Ausdruck der Produktoffensive in der Region.

Für DS Automobiles stand 2017 der Aufbau eines Händlernetzes im Mittelpunkt, vor der Markteinführung des DS 7 CROSSBACK in den kommenden Monaten.

Dieses Jahr brachte zudem den Produktionsanlauf und die Markteinführung des Peugeot 2008 im Iran sowie die Gründung eines iranischen Joint Ventures zwischen Citroën und SAIPA mit Sitz in Kashan. Die Gruppe baute ihre Produktionsbasis weiter aus. So wurde der erste Spatenstich im marokkanischen Werk in Kenitra gefeiert. In Kenia und Äthiopien startete die lokale Produktion und die Planung für ein neues Werk in Oran, Algerien, wurde unterzeichnet.

Opel startete eine Produktoffensive in der Region und stellte kürzlich den Insignia und den Crossland X vor. Die Einführung des neuen Grandland X ist für Anfang 2018 geplant.

DS Automobiles baute auch im Nahen Osten und in Afrika sein Händlernetz aus, bevor der DS 7 CROSSBACK in den kommenden Monaten eingeführt wird.

Anzeichen für eine Erholung der Verkaufszahlen in China und Südostasien

In einem schwierigen konjunkturellen Umfeld hat der Konzern im Jahr 2008 387.000 Fahrzeuge in China und Südostasien verkauft. Erste Anzeichen für eine Erholung des Absatzes zeigen sich: Seit Juli verbucht die Groupe PSA einen Umsatzanstieg sowie einen Marktanteilsgewinn von 0,3 Punkten im zweiten Halbjahr 2017 verglichen mit der ersten Jahreshälfte. Die SUV-Offensive mit den Modellen Peugeot 4008 und 5008 sowie Citroën C5 Aircross erwies sich als Triumph in 2017. Der neue Peugeot 308 und die Citroën Modelle C5 und C6 blieben stabil gegenüber 2016, trotz einer schwächeren Nachfrage in diesem Marktsegment.

In Südostasien konnte die Groupe PSA ihre Entwicklung mit der erfolgreichen Markteinführung der SUVs Peugeot 3008 und 5008 in Vietnam beschleunigen. Die Fahrzeuge werden nun im Werk von THACO in Chu Lai produziert, nur 9 Monate, nachdem, die Produktionsvereinbarung abgeschlossen wurde.

Im Juni 2017 unterzeichnete die Groupe PSA eine Vereinbarung zur Intensivierung der Zusammenarbeit mit ChangAn Automobile, was eine solide Basis für den schnelleren Ausbau der Marke DS bilden soll. Vorgestellt auf der Branchenmesse „Auto Shanghai“, wird der DS 7 CROSSBACK parallel zum Start der „Beijing Motor Show“ auf den Markt kommen.

Weiteres Wachstum in Lateinamerika mit einem Anstieg der Verkäufe um 12,2 Prozent auf 206.300 Einheiten

In Lateinamerika stieg der Umsatz von Peugeot aufgrund der starken Dynamik in den meisten Märkten um 11,1 Prozent. Der Peugeot 3008 und der 5008 wurden in allen Ländern sehr erfolgreich eingeführt. Die erzielten Verkäufe waren damit höher als erwartet. Der Peugeot Expert, kürzlich in Brasilien und Argentinien eingeführt und in Uruguay produziert, verspricht auch ein Erfolg zu werden.

Der Umsatz von Citroën stieg in den meisten Märkten der Region um 14 Prozent. Die Verkäufe in Chile etwa erreichten ein Plus von 47 Prozent, dank des enormen Erfolges des neuen Citroën C3 und durch das Nutzfahrzeug-Geschäft. Hier positioniert sich der Berlingo auf Platz eins. Der Citroën Jumpy, produziert in Uruguay und vermarktet in Brasilien und Argentinien, wurde gut angenommen, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach dem Fahrzeug im Jahr 2018 stark sein wird.

DS Automobiles verzeichnete ein Umsatzwachstum von 21,6 Prozent, angetrieben durch die positiven Entwicklungen in Argentinien. Dort rangiert die Marke an vierter Stelle im Premium-Segment. Hier stellt der DS 3 zum vierten Mal in Folge das erfolgreichste Fahrzeug seiner Klasse dar. Die Marke eröffnete zu Jahresende zwei DS Stores. Der Ausbau des Handelsnetzes steht auch 2018 auf der Agenda. In den kommenden Monaten findet zudem die Markteinführung des DS 7 CROSSBACK statt.

Die Region Indien-Pazifik meldet 26.100 verkaufte Autos und 31 Prozent Wachstum vor der Markteinführung in Indien 2020

In Japan wuchs der Konzern um 20 Prozent und meldete seine beste Leistung seit mehr als 20 Jahren. In Australien und Neuseeland, wo zwei neue Importeure tätig sind, ist eine Erholung der Verkäufe in Gang, was den Absatz nahezu verdreifacht im Vergleich zu 2016. Der Verkauf in den französischen Überseegebieten legte weiterhin stark zu (um 40 Prozent). Die Ergebnisse auf dem südkoreanischen Markt änderten sich nicht gegenüber 2016.

Peugeot trug wesentlich zu diesem Wachstum bei und verzeichnete durch die erfolgreiche Einführung des Peugeot 3008 und 5008 einen Umsatzanstieg um 37 Prozent.

Der Absatz von CITROËN stieg deutlich (um 36 Prozent) dank der starken Nachfrage nach dem neuen C3.

DS Automobiles baute die Marke in der Region weiter aus. Auf der „Tokyo Motor Show“ in Japan stellte der DS 7 CROSSBACK eine beliebte Neuheit dar. Darüber hinaus eröffnete DS Automobiles drei neue DS Stores und DS Salons, 2018 werden weitere folgen.

Der Umsatz in Eurasien stieg um 45 Prozent und übertraf damit den Automarkt

Die Groupe PSA verzeichnete bedeutende Fortschritte in den wichtigsten Märkten Eurasiens, darunter Russland (plus 38 Prozent) und die Ukraine (plus 62 Prozent) mit insgesamt 15.200 verkauften Einheiten.

Der Absatz des Peugeot 3008 lag deutlich über dem Vorgängermodell, was 21 Prozent der Markenvolumina ausmacht und dazu beiträgt, das Volumen um 50,7 Prozent zu steigern. Die Umsatzdynamik des Citroën Grand C4 Picasso (plus 126 Prozent), insbesondere im B2B-Segment konnte die gute Nachfrage der Marke in Eurasien um starke 33,4 Prozent steigern.

Der Umsatz der Groupe PSA im LCV-Segment stieg um 55 Prozent. Die lokale Produktion einzelner Modelle der Groupe PSA (Peugeot Expert und Citroën Jumpy sowie Peugeot Traveller und Citroën SpaceTourer) in Kaluga, Russland, ab 2018 soll ein noch schnelleres Umsatzwachstum in Eurasien ermöglichen.

Jean-Philippe Imparato, CEO von Peugeot: „2017 war ein außergewöhnliches Jahr für Peugeot. Wir haben Rekordhöhen erreicht. Unser Ziel, zwei Millionen Fahrzeuge zu verkaufen, haben wir übertroffen. Dies ist insbesondere auf die hohe Nachfrage nach unseren SUV-Modellen und den leichten Nutzfahrzeugen zurückzuführen. Dazu boten wir mit unserer konventionellen Limousine Peugeot 208 und dem neuen 308 weitere Spitzenprodukte. Die Marke steigerte ihre Absatzmengen und ihren Marktanteil in fünf von sechs Regionen. Peugeot ist erfolgreich in den gehobenen Markt aufgestiegen und expandiert mit internationalen Erfolgen außerhalb Europas, was heute 45 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes ausmacht.“

Linda Jackson, Chief Executive Officer von Citroën: „2017 war der Startschuss für die neue Produktoffensive von Citroën: Es war das erste volle Jahr für den neuen C3, den neuen

Jumpy und den SpaceTourer. Aber auch das Jahr, in dem wir den C3 Aircross in Europa und den C5 Aircross in China eingeführt haben. Das Ergebnis: In Europa haben wir unsere höchsten Verkaufszahlen seit sechs Jahren erreicht und Marktanteile im Pkw- und Nutzfahrzeug-Segment zurückgewonnen. China ausgenommen, sind unsere weltweiten Verkäufe um 7,5 Prozent gestiegen! Wir haben die notwendige Stärke, um diese Umsatzdynamik im Jahr 2018 zu erhalten und zu intensivieren – durch den weltweiten Roll-out unserer jüngsten Produkte und durch große bevorstehende Markteinführungen. Mehr gibt es auf dem Genfer Autosalon!“

Yves Bonnefont, CEO von DS Automobiles: „2017 war ein entscheidendes Jahr für DS Automobiles: Mit der Bestellöffnung für den DS 7 CROSSBACK, dem ersten DS Modell der zweiten Generation, dem Debüt des exklusiven DS Netzwerks und des Roll-outs von ‚Only You‘. Wir folgen unserer globalen strategischen Roadmap.“

Peter Küspert, Executive Vice-President, Verkauf, Marketing & Aftersales bei Opel/Vauxhall: „2017 war ein Übergangsjahr für Opel/Vauxhall mit einer beispiellosen Produkt-Offensive, die es uns ermöglicht, über das gesamte Jahr 2018 hinweg eine junge Modellpalette anzubieten und in allen Hauptsegmenten präsent zu sein. Dies gilt insbesondere für die X-Familie mit dem Mokka X, dem Crossland X und dem Grandland X, die den Insignia GSi, den Corsa GSi und den brandneuen Combo perfekt ergänzen.“

[1]Ab dem 1. August 2017 umfasst der Konsolidierungskreis des Konzerns die Verkaufsmengen von Opel und Vauxhall, die zusammen zwischen August und Dezember 403.900 Einheiten ausmachen.