TecDay Parken

28.5.2018 Stuttgart. Durchschnittlich 55 Stunden suchen Autofahrer in europäischen und nordamerikanischen Städten jedes Jahr nach einem Parkplatz[1]. Dabei gibt es oft durchaus noch freie Parkplätze – sie zu finden, ist die eine Herausforderung.

Und das Auto unbeschadet in die Lücke hinein und wieder hinaus zu manövrieren, die andere: 65 Prozent der Kunden wünschen sich ein Auto, das von selbst ein- und ausparkt[2].

Ergebnis einer Studie von Bitkom Research 2018. Für die Studie wurden 1.238 Bundesbürger ab 18 Jahren repräsentativ befragt.

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Bei beiden Aufgaben entlastet Mercedes-Benz die Autofahrer mit modernen Assistenzsystemen, intelligenter Vernetzung von Fahrzeugen und Infrastruktur sowie cleveren Dienstleistungen rund ums Parken. Neben Autofahrern profitieren auch Umwelt und Städte von weniger Suchverkehr und einer effizienteren Nutzung der vorhandenen Parkflächen. Im Kommen sind Angebote wie die Mercedes me App Car Sharing, die zudem eine effiziente Nutzung des Autos während der Parkzeit erlauben. Beim Pilotprojekt CHARK.me (Change the way you park) können Dienstleister auf Bestellung des Fahrers Pakete, Lebensmittel oder Frischwäsche im Kofferraum deponieren. Und der ebenfalls neue Service smart “ready to spot“ hilft dabei, das geparkte Auto wiederzufinden, und bietet weitere Funktionen, die den Rückweg zum eigenen Auto erleichtern.

„Die innovativen Parklösungen von Mercedes-Benz bieten unseren Kunden viele Vorteile: Sie sparen Zeit und Nerven, erhöhen den Komfort und verringern zugleich die Gefahr von Parkschäden“, so Sajjad Khan, Vice President Digital Vehicle & Mobility bei Daimler. „Unser Ziel ist es, das Fahrzeug zum mobilen Assistenten zu machen, das lästige Routineaufgaben wie Parken übernehmen kann.“

„In unseren strategischen Feldern ‚Connected‘ und ‚Autonomous‘ bringen wir viele Innovationen und Ideen zusammen, die dem Kunden alles Lästige rund ums Parken abnehmen können“, so Michael Hafner, Leiter Automatisiertes Fahren und Aktive Sicherheit, Daimler AG. „Denn wer hat schon Freude am Ein- oder Ausparken? Ich offen gestanden auch nicht. Darum nutze ich zum Beispiel gerne den Remote Park-Assistenten. Wenn man sich daran gewöhnt hat, beim Parkmanöver nicht mehr im Auto zu sitzen und das Lenken, Gasgeben und Bremsen an das Fahrzeug zu delegieren, ist das Ein- und Ausparken per Smartphone gerade in engen Parklücken äußerst bequem.“

Die angebotene Unterstützung kommt bei den Kunden sehr gut an, wie die aktuelle Aktivierungsquote (Stand März 2018) für den Remote Park-Assistenten in den europäischen Mercedes me connect-Märkten zeigt: 68 Prozent aller Fahrer einer E- oder S‑Klasse haben sich nicht nur seit Einführung des Systems in der jeweiligen Baureihe für das Remote-Park Paket entschieden, sondern auch das Fahrzeug mit dem Mercedes me Account verknüpft und den Dienst im Mercedes me Portal aktiviert.

Hier eine Übersicht über die innovativen Assistenten, Systeme und Services von heute und morgen:

Parken heute Parken morgen
Schnell und bequem Parkplätze finden Mercedes me connect Dienst Parken
Leichter parken, bequemer bezahlen Mercedes-Benz Parkkarte

Rückfahrkamera

Mercedes-Benz Aktiver Park-Assistent mit PARKTRONIC

smart “ready to park”

Sinnvoll nutzen statt nur parken Mercedes me App Car Sharing

smart “ready to drop“

smart “ready to share“

Mercedes-Benz CHARK.me
Parkzwischen­fälle managen Mercedes me Diebstahl- mit Parkschadenbenachrichtigung

smart “theft recovery“

smart “ready to spot“

Fahrerloses Parken Mercedes-Benz Remote Park-Assistent

 

Automated Valet Parking

Selbstfahrende Autos (z.B. smart vision EQ fortwo)

Parken heute

Ob in der eigenen Garage, am Straßenrand oder im Parkhaus: Mit zahlreichen innovativen Lösungen rund ums Parken entlastet Mercedes-Benz schon heute den Fahrer. Dabei verfolgt das Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz: Unterstützung gibt es sowohl on- wie offboard und in jeder Parkphase, von der Parkplatzsuche über den eigentlichen Parkvorgang bis zum Wiederfinden des Autos.

Eine Neuheit ist die ab Juni erhältliche Mercedes-Benz Parkkarte, die deutschlandweit in ausgewählten Parkhäusern einen freien Parkschrankenzugang und eine bargeldlose Bezahlung ermöglicht. Die Karte kann über das Mercedes me Portal bestellt werden und ist mit einem RFID-Chip (radio-frequency identification, Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen) ausgerüstet. So wird die Karte an der Schranke erkannt. Mühsames Manövrieren an den Bedienknopf der Parkschranke und Warteschlangen an den Bezahlautomaten sind damit für Mercedes-Benz Kunden Vergangenheit.

Mit den neuen Mercedes me connect Diensten On-Street Prediction, Real-Time Information und Off-Street Information sparen Mercedes-Benz Fahrer wertvolle Zeit, schonen ihre Nerven und reduzieren zugleich Verbrauch und Emissionen bei der Suche nach einem Parkplatz. Nutzen lassen sich die optionalen Dienste mit der Mercedes me App in der S- und E‑Klasse sowie im CLS, ab Juni auch in der C‑Klasse und in der neuen A‑Klasse.

Hinzu kommen Services, die eine effiziente Nutzung des Autos während der eigentlichen Parkzeit erlauben: Über die Mercedes me App Car Sharing (voraussichtlich ab September 2018 verfügbar) kann ein A‑Klasse Fahrer sein Fahrzeug für eine festgelegte Nutzergruppe freigeben. Freunde, Familienmitglieder oder Kollegen können die A‑K lasse dann unkompliziert für einen bestimmten Zeitraum buchen und so ihrer eigentlichen Bestimmung zuführen – dem Fahren.

Der aktive Park-Assistent PARKTRONIC erleichtert sowohl die Parkplatzsuche als auch das Ein- und Ausparken in/aus Längs- und Querparklücken. Er lenkt das Fahrzeug automatisch in Parklücken, kann bei erkannten Hindernissen bremsen, wechselt, wenn erforderlich, automatisch die Fahrtrichtung und aktiviert den Blinker/Fahrtrichtungsanzeiger.

Höchsten Parkkomfort bietet der Remote Park-Assistent: Mit ihm kann der Fahrer eine S-, E‑Klasse oder einen CLS per Smartphone-App via Bluetooth® von außen rangieren – eine Erleichterung besonders bei engen Parklücken oder schmalen Garagen. Damit wird das Ein- und Aussteigen oder Beladen zum Kinderspiel.

Parken morgen

Die Zukunft des Parkens ist vielfältig: Geparkte Autos werden zum Drehkreuz für neuartige Services, in das Dienstleister auf Bestellung des Fahrers Pakete, Lebensmittel oder Frischwäsche deponieren und somit die Parkzeit mit dem Angebot verschiedenster Services sinnvoll nutzen. Das ist die Idee hinter CHARK.me (Change the way you park). Das Projekt ist gerade als Alphatest mit Mitarbeitern der Daimler AG in Stuttgart gestartet, im Laufe des nächsten Jahres ist eine Ausweitung auf externe Kunden geplant. Nötig ist dazu ein Mercedes-Benz Fahrzeug, das Mercedes me connect-fähig ist (in der Regel ab Baujahr 2015). Zu den derzeit angebotenen Services zählen die Lieferung von Lebensmitteln und Paketen in den Kofferraum, die Abholung von Wäsche und das Bringen der gereinigten Kleidung sowie eine Autowäsche direkt am Parkplatz.

Das fahrerlose Parken, bereits 2017 im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart vorgestellt, bedeutet mehr Komfort und weniger Stress für Kunden sowie eine effizientere Nutzung des Parkraums. Voraussichtlich ab Dezember 2018 wird das automatisierte Valet Parken im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums bei entsprechender Ausstattung des Fahrzeugs für jedermann nutzbar.

Ein Klick auf einer entsprechenden Smartphone-App und das Auto startet ohne weiteren menschlichen Zugriff und manövriert in eine freie Lücke, während man selbst das Parkhaus schon verlassen hat. Genauso umgekehrt. Kurz vor der gewünschten Abfahrt ordert man über die App das Fahrzeug. Möglich wird das fahrerlose Parken mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur von Bosch im Zusammenspiel mit der Fahrzeugtechnik von Mercedes-Benz. Dabei überwachen die installierten Sensoren im Parkhaus den Fahrkorridor und dessen Umfeld und steuern das Fahrzeug. Die Technik im Auto setzt die Befehle von der Parkhaus-Infrastruktur sicher in Fahrmanöver um und stoppt das Fahrzeug gegebenenfalls rechtzeitig.

Und eine Alternative zum klassischen Parken deutet das Konzeptfahrzeug smart vision EQ fortwo (Premiere auf der IAA 2017) an: Das vollautomatisiert fahrende Sammeltaxi holt seine Passagiere direkt am gewünschten Ort ab, bringt sie ans Ziel und geht die nächste Mobilitätsaufgabe an.

Parken gestern

Bei vielen Innovationen rund ums Parken war Mercedes-Benz Vorreiter. Das gilt für nahezu alle Epochen der Modellgeschichte. Optische Orientierungshilfen wie Peilstege und -stäbe erleichterten in Modellen der oberen Mittelklasse und der Oberklasse schon vor über 50 Jahren das Einparken.

Und der Park-Assistent, der dem Fahrer die Lenkarbeit beim Manövrieren in und aus Parklücken ganz abnehmen kann, feiert nächsten Monat bereits sein zehnjähriges Jubiläum.

[1] Studie von Frost&Sullivan 2015. Für die Studie wurden 2.869 Interviews mit Autobesitzern in Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien sowie Russland und 1.584 Interviews in den USA geführt.

[2] Ergebnis einer Studie von Bitkom Research 2018. Für die Studie wurden 1.238 Bundesbürger ab 18 Jahren repräsentativ befragt.

Mercedes-Benz Remote Park-Pilot

Mercedes-Benz Remote Park-Pilot: Dieses System erlaubt es erstmals, das Fahrzeug von außen via Smartphone-App in Garagen und Parklücken ein- und auszuparken und ermöglicht damit selbst bei sehr engen Parklücken ein komfortables Aus- und Einsteigen.