Volkswagen China und FAW-Volkswagen gründen Joint Venture für digitale Fahrzeugdienste

19.3.2019. Volkswagen China und FAW-Volkswagen gründen ein Joint Venture, um die Vernetzung und Digitalisierung in den Fahrzeugen von FAW-Volkswagen weiter voranzutreiben. Beide Partner inves¬tieren rund 121 Mio. Euro in das neue Unternehmen „Mobile Online Services Intelligent“ (MOSI).

Es geht dabei um die Entwicklung und das Angebot digitaler Serviceangebote für alle Modelle von FAW-Volkswagen ab 2019, ab 2020 dann inklusive der Fahrzeuge auf Basis des modularen Elektrobaukastens (MEB). Mit dem neuen Joint Venture macht Volkswagen damit auch in China Tempo beim Aufbau seines automobilen Ökosystems.

„Die Entwicklung digitaler Mehrwertdienste für unsere chinesischen Kunden ist eine der wichtigsten Aufgaben für Volkswagen“, bekräftigt Dr. Stephan Wöllenstein, Vorstandsmitglied der Marke Volkswagen für China und CEO von Volkswagen China. „Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kollegen von FAW-Volkswagen vertieft dabei das Verständnis für den chinesischen Markt und seine sich wandelnden Anforderungen an Mobilität. Gemeinsam wollen wir eine starke und positive Antwort geben.“

Dong Xiuhui, Commercial Vice President von FAW-Volkswagen Automotive Co., President of FAW-Volkswagen Sales Co. und Vorstandsvorsitzender der MOS Intelligent Connectivity Technology Co., sagt: „Der Aufbau der neuen Unternehmung MOSI markiert den Eintritt von FAW-Volkswagen in eine neue digitale Ära. Die enge Zusammenarbeit zwischen FAW-Volkswagen und Volkswagen in China und Deutschland schafft die Voraussetzungen dafür, um die Digitalisierung weiter voranzutreiben und zu einer strategischen Stärke von FAW-Volkswagen auszubauen.“

Erste Services für Modelle von FAW-Volkswagen kommen Ende 2019

Das neue Joint Venture MOSI wird in der IT-Metropole Chengdu ange­siedelt und soll den Betrieb bereits in der ersten Jahres­hälfte 2019 auf­nehmen. Künftig werden dort in Zusammenarbeit mit Volkswagen-Experten in China und Deutschland digitale Serviceangebote im und um das Auto entwickelt.

Die digitalen Mehrwertdienste von MOSI sollen bereits für die kommenden Modelle von FAW-Volkswagen ab Ende 2019 zur Verfügung stehen. Ab 2020 konzentriert sich das Joint Venture dann verstärkt auch auf die Fahrzeuge auf MEB-Basis (MEB: modularer Elektrobaukasten).

Darüber hinaus ist geplant, MOSI zu einem Kompetenz­zentrum für neue datenbasierte Geschäftsmodelle für Volkswagen in China weiterzu­ent­wickeln. Beispielsweise sollen Werkstatt- und Service­angebote sowie Zusatzprodukte noch besser auf die individuelle Kundennachfrage ange­passt werden. Auch Drittanbieter lassen sich damit in den wachsenden Kosmos der digitalen Services einbinden.

Automobiles Ökosystem wird auch in China aufgebaut

Die Marke Volkswagen macht mit dem neuen Joint Venture auch in China weiter Tempo beim Aufbau seines automobilen Ökosystems, das vernetztes Fahr­zeug, cloudbasierte Plattform und digitale Mehrwert­dienste verbinden wird. Es geht darum, immer mehr digitale Services für Kunden zu entwickeln, die diese über die Volkswagen Automotive Cloud abrufen können.

Volkswagen ID.

Volkswagen ID. (Foto: Volkswagen AG)


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