Volkswagen ID.R und ID.3 auf der Essen Motor Show

28.11.2019.Auf der Essen Motor Show (30. November bis 08. Dezember 2019) treffen sich der Elektrorennwagen ID.R und der neue ID.3: In Halle 3 präsentieren sich der Prototyp für die Rennstrecke und das Großserienmodell für die Straße dem Publikum der größten Tuning-Messe Europas.

Auf den ersten Blick repräsentieren die beiden Elektropioniere zwei Fahrzeugkonzepte, die kaum verschiedener sein könnten. Doch der ID.R, der bereits seit 2018 weltweit Rekorde aufstellt, und der im September erstmals präsentierte Volkswagen ID.3 haben weit mehr gemeinsam als nur den elektrischen Antrieb. Die Entwicklung und die Einsätze des ID.R lieferten wichtige Erkenntnisse für die Serienentwicklung der ID. Familie, umgekehrt unterstützte diese das Team von Volkswagen Motorsport mit Know-how aus der Großserie.

Gemeinsamkeit: Maximale Effizienz

Die gemeinsame Philosophie, die bei der Entwicklung beider Modelle verfolgt wurde: bestmögliche Effizienz des Elektroantriebs, um die vorhandene Energie optimal zu nutzen – auf der Rennstrecke und im Straßenverkehr. Beim ID.R, der als Rennfahrzeug am absoluten Limit bewegt wird, kam es dabei auf Höchstleistung auf abgesteckten Strecken an, beim Serienmodell ID.3 auf die effizienteste Nutzung der Batteriekapazität im Alltagsbetrieb und das Erzielen einer möglichst hohen Reichweite.

Die Batterien entwickelte Volkswagen Motorsport gemeinsam mit den Laboren, in denen auch an der Technologie für die ID. Produktfamilie geforscht wird.

Sowohl im ID.R als auch im ID.3 sind die Zellen im Fahrzeugboden untergebracht – das sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt, was sich positiv auf die Handling-Eigenschaften auswirkt. Auch die Ladestrategie weist Parallelen auf – sowohl bei der externen Aufladung mittels eines Schnellladesystems als auch bei der Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation) während der Fahrt.

Ein für jeden sichtbares gemeinsames Highlight sind die hinsichtlich des cw-Werts besonders optimierten Aero-Felgen, auf denen beide Fahrzeuge rollen. Die 20 Zoll großen Leichtmetallräder des ID.3 verbessern nicht nur die aerodynamische Effizienz, sie greifen mit ihrer Flächigkeit auch perfekt die neue Designsprache der ID. Familie auf.

Technologietransfer zwischen Volkswagen Motorsport und Serienproduktion

„Die gesamte Entwicklung des ID.R hat zu einem gegenseitigen Technologietransfer zwischen Volkswagen Motorsport und der Serienentwicklung geführt“, erklärt Dr. Frank Welsch, Entwicklungsvorstand Volkswagen Pkw. „Neben Technologien wie Leichtbauweise und einer hocheffizienten Aerodynamik betraf dies vor allem den Bereich des Elektroantriebs.

Der Motorsport hat zum Beispiel vom Know-how der Serienentwicklung beim Aufbau von Batteriezellen und beim Handling von Hochvolt-Komponenten im Fahrzeug profitiert. Auf der anderen Seite haben die Serienentwickler verfolgt, wie das Motorsport-Team mit dem Thema Schnellladetechnologie umging und mit welcher Strategie es Energieabgabe und Rekuperation während der Fahrt optimiert hat.“

Volkswagen Motorsport-Direktor Sven Smeets ergänzt: „Wir sind stolz darauf, dass wir mit der Entwicklung und den Rekordfahrten des ID.R die Entwicklung der ID. Serienmodelle unterstützt haben. Gleichzeitig haben die spektakulären Einsätze des ID.R die Popularität der neuen ID. Familie erheblich gesteigert und gezeigt, dass Elektroautos nicht nur umweltfreundlich, sondern auch schnell und faszinierend sind.“

Volkswagen ID.R und ID.3 auf der Essen Motor Show (Foto: Volkswagen AG)


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