Workshop der RWTH Aachen untersucht Gestaltungsformen des Waldes

18.5.2018 Köln. In welchem Zusammenhang stehen Kultur und Natur? Inwieweit verändert sich die Optik des Waldes durch radikale oder kleine Eingriffe? Diesen Fragen geht ein Workshop am Beispiel des Wandelwalds im Kölner Waldlabor vom 22. bis 25. Mai 2018 nach.

Veranstaltet wird der Workshop vom Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der Rheinisch-Westfälischen Technischen Universität (RWTH) Aachen. Studierende verschiedener Hochschulen leben, arbeiten und diskutieren vier Tage unter einfachsten Bedingungen, um die verschiedenen Gestaltungsformen des Wandelwalds zu erforschen.

In der Wechselwirkung von ökologischen, ökonomischen und kulturellen Aspekten kann der Wald als Lebensraum und Wohnzimmer, als abstraktes Areal oder als Skulptur gesehen und bearbeitet werden. Durch Eingriffe im Bestand entstehen neue landschaftsarchitektonische Räume und Perspektiven.

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Alle Interessierten haben die Möglichkeit, die Arbeiten im Waldlabor während der vier Tage zu verfolgen. Die Ergebnisse von Recherche und Experiment der teilnehmenden Studierenden werden bei einem gemeinsamen Rundgang, u.a. mit Prof. Dr. Frank Lohrberg am 25.5. ab 15 Uhr der Presse und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Waldlabor wurde 2010 von der Stadt Köln, RheinEnergie und Toyota ins Leben gerufen und soll Erkenntnisse darüber bringen, wie der Wald der Zukunft beschaffen sein soll und wie er zu bewirtschaften sein wird. Jeder der Partner betreut einen Bereich: den Klimawald die Deutschland-Zentrale von Toyota in Köln, den Energiewald der Energieversorger RheinEnergie und den Wandelwald die Stadt Köln. Der Wildniswald bleibt unberührt und kann sich natürlich entwickeln.

Der von Toyota finanzierte Klimawald besteht vorwiegend aus gegen Trockenheit besonders resistenten Baumarten. Vor dem Hintergrund der Erderwärmung soll hier erforscht werden, ob diese künftig eine größere Rolle in unseren Wäldern spielen können.

Waldlabor Köln

Waldlabor Köln (Foto: Toyota)